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Arbeitsbericht für das Jahr 2006

 
  • Kontaktaufnahme mit der LWZ wegen der Errichtung einer für „Notfunk tauglichen Antennenanlage für UHF-VHF-HF“ auf dem Neubau der Landesfeuerwehrschule für die LWZ.
  • Im Jänner wurde eine Besprechung mit einer kompetenten Firma zur Erstellung eines Kostenvorschlages für diese Antennenanlage durchgeführt.
  • Es wurden verschiedene Anregungen und Tests, bzw. Umbauarbeiten an den Notfunkkoffern von den OMs OE3ZW, OE3MPC, OE3ODW, OE3CJB u. OE3AKS vorgenommen.
  • Im Februar, Ankauf eines Automatic-Antennentuners AT-100pro
  • 06. März 2006 Besprechung des Kostenvoranschlages für die Antennenanlage der LWZ bzw. Übergabe desselben mit der Bitte um Kostenübernahme an die Landesregierung (Abt. IVW4 Hr. Dr. Schlichtinger).
  • 6. – 7. Mai 2006 Teilnahme an den Ostarrichi-Amateurfunktagen in Neuhofen vertreten durch OE3DNA u. OE3BWW.
  • 2. Sept. 2006 Teilnahme an den Amateurfunktagen in Altlengbach, vertreten durch OE3KLU.
  • 15. Sept. 2006 Einladung einer Abordnung des Notfunkreferates durch die NÖ-LWZ anlässlich der Eröffnung der neuen Landesfeuerwehrschule in Tulln, vertreten durch OE3KYS, OE3CJB u. OE3AKS.
  • 14. Okt. 2006 Notfunkschulung in der neu errichteten Landesfeuerwehrschule in Tulln. Es wurde an diesem Tag auch die Möglichkeit einer Sonderführung in der neu errichteten LWZ und im Übungsgelände der NÖ-Landesfeuerwehrschule geboten. (Ing. Franz Schuster). Es haben insgesamt 33 OMs an dem Kurs teilgenommen und bei der Führung sind dann noch einige Interessenten dazugekommen. OE3ZW hat einen Bericht darüber verfasst, welcher in der Homepage nachzulesen ist. Vortragende waren OE3CJB (Pactor) u. OE3WYC (NVIS-Antennen). Unterlagen sind in der Homepage nachzulesen.
  • 22. Okt. 2006 Teilnahme an den Kulturtagen in Winklarn, wo OE3JPA OM Peter den ÖVSV präsentierte und über die Aktivitäten des Notfunkreferates informiert hat.
  • 26. Okt. 2006 Teilnahme an einer Notfunkübung im Wiener Rathaus, vertreten durch OE3MPC u. OE3ODW. Diverse Sicherheitsstammtische bei der BH-Lilienfeld, bei denen immer einige OMs anwesend waren. (OE3KYS, OE3FBW, OE3CJB u. OE3AKS)

Winklarner Kulturtage 2006 von 22.10. bis 29.10. 2006 mit Amateurfunkerbeteiligung + Notfunkkoffer

Die Vorführungen von Amateurfunkverkehr und die Demonstration des Nofunkkoffers stießen auf großes Interesse der Besucher und fand auch seinen Niederschlag in den Medien.

 


v.l.nr. OE3JWC, Sohn Jörg, OE3BWW, OE3JPA

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OE3JPA

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Mitte: OE3JWC

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Notfunkschulung am 14.Oktober 2006 in Tulln

OM Karl Speckmayr, OE3KYS konnte am 14. Oktober 2006 über 30 Teilnehmer aus OE1 und OE3 an der Notfunk-Schulung in der am 15. September 2006 eröffneten NÖ Landes-Feuerwehrschule in Tulln begrüßen.

Am Vormittag referierte zunächst OM DI Christian Bauer, OE3CJB über die Einsatzmöglichkeiten des Notfunkkoffers, der mit einem Yaesu FT-857 Allmode KW Transceiver inkl. 2 m und 70 cm, einem SCS Multimodecontroller der Type PTC-IIpro nebst erforderlicher Netzversorgung für 230 V/50Hz und Anschlüssen für 12 V/DC Spannungsversorgung, Kopfhörer, Mikrophon, Lautsprecher und RS-232 PC-Interface ausgerüstet ist.
In OE3 stehen derzeit zwei Koffer dieser Konfiguration und in OE1 ebenfalls zwei Koffer mit ähnlicher Bestückung für den Not- und Katastrophenfunk zur Verfügung. Außer Verbindungen in Phonie sind Datenübertragungen in PR und in Pactor III möglich. Im zweiten Teil seiner Ausführungen stellte OM Christian die Bedienungs-Software Alpha V 2.2 vor, die seit Jahren auch vom Österreichischen Roten Kreuz zur Übertragung digitaler Dateien an die Behörde eingesetzt wird, vor. Als Notfunk-Frequenzen für die Pactor III Übertragungen wurden 3.616 kHz USB Dial ( 3.617,60 kHz Mark) und 7.040 kHz USB Dial (7.041,60 kHz Mark) festgelegt.

Geeignete Antennen für den Nahverkehr von 20 bis 200 (300) km stellt anschließend OM Ing. Willi Meyrath, OE3WYC in Anlehnung an die NVIS – Near Vertical Incident Skyway Technologie vor. Zur Erreichung einer Steilstrahlung sind Dipol-Antennen für den Nahbereich-Funkverkehr möglichst nahe dem Erdboden, erfahrungsmäßig etwa 4 m über Grund zu montieren. Ein „Reflektor“ unter dem Dipol oder am Boden verstärkt den 80 bis 90 Grad steilen Strahlungsanteil der Dipol-Antenne. Durch die niedrige Höhe sinkt die Eingangsimpedanz der Antenne auf 10 bis 15 Ohm, was eine Matchbox erforderlich macht. Ein Faltdipol ohne Matchbox ist eine andere Variante. Diese Art der „anti DX“ Antennen sollten beide Notfunkstationen verwenden. Da die Arbeitsfrequenz unter der Tageszeit-abhängigen Senkrecht-Grenzfrequenz liegen soll, sind zwei Frequenzen erforderlich. Diskussionen über andere Antennen Varianten schließen diesen Beitrag ab.

Das Mittagessen konnte in der vorzüglichen Küche der neuen Feuerwehrschule eingenommen werden.

Von 13:00 bis 15:00 Uhr führte Ing. Franz Schuster, Mitarbeiter der Abt. Feuerwehr und Zivilschutz der NÖ Landesregierung, die Teilnehmer der Schulung und weitere etwa 20 Interessenten durch das gesamte Areal der größten und modernsten Landesfeuerwehrschule. In ausführlichen Erklärungen konnten sich alle Teilnehmer ein Bild vom flächendeckenden Krisen- und Katastrophenschutzmanagement machen. Die Grundlage für die Katastrophenhilfe und die Katastrophenvorsorge bildet das NÖ. Katastrophenhilfegesetz (NÖ KHG), in dem der Versuchssenderverband eingebunden ist.

Den Abschluss der Notfunk-Schulung bildeten am Nachmittag praktische Übungen mit dem Notfunkkoffer, für die OM Ing. Peter Balasch, OE3BPS in dankenswerter Weise einen „inverted Vee“ Dipol aufgestellt hat.

Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung auf hohem technischem Niveau, die zur Begeisterung aller Teilnehmer am Amateurfunk im Allgemeinen und am Notfunk im Besonderen beigetragen hat. Der Dank gilt OM Karl, OE3KYS als Notfunkreferent des Landesverbandes OE3 und Organisator der Notfunk-Schulung.

Besten Dank auch an den Verfasser dieser Zeilen : OE3ZW, Ing. Willi Zibuschka

Hier die Vortragsdokumente zum Download:
Notfunkkoffer, Pactor, Alpha von OM Chris OE3CJB
Kurzwellen Antennen für den Notfunkeinsatz von OM Willi OE3WYC
Katastrophenschutz in NÖ von Ing. Schuster





26.10.2006 Sicherheitsfest am Wiener Rathausplatz

Wir – OE3ODW (Otto) und ich OE3MPC (Manfred) – kamen um 7 45 Uhr am Rathausplatz an und wurden von OE3OLU (Robert) und OE1MMU (Michael), der uns gleich 2 Erkennungsjacken zur Verfügung stellte, begrüßt.

Auf der rechten Seite des Pagodenzeltes bauten wir unsere Station auf, unsere Aufgabe bestand darin, SSTV-Bilder, die uns Michael via VC-H1 (ein portables SSTV-System von Kenwood) und einem Handfunkgerät vom Heldenplatz sendete – auf diesem fand zeitgleich die Bundesheer-Leistungsschau statt – über das mobile Relais OE1XKS zu empfangen. Als Antenne nutzten wir einen Mobilstrahler mit Magnetfuß – aus dem Funkbus der von der Fa. Böck freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde – und befestigten ihn einfach auf der Alukiste, in der wir unser Zubehör transportierten. Der Empfang klappte vorzüglich und etliche Bilder landeten auf der Festplatte des Laptops.

Im Laufe des Vormittags besuchte uns der neue Landesleiter von OE3, OM Gerhard OE3GSU , auch der Wiener Bürgermeister Michael Häupl stattete dem ÖVSV-Stand einen Besuch ab.

Wiens Bürgermeister Michael Häupl in unserem Stand

Für das leibliche Wohl der Amateurfunker wurde seitens der Veranstalter gesorgt und mittels Gutschein konnte man sich im Rathaus verpflegen lassen.

Am Nachmittag stellten wir eine Pactor III Verbindung im 80-Meter-Band mit OE3XBH in Amstetten her und luden einige Dateien aus der Box herunter, als Antenne diente ein MTFT-Balun und einige Meter Draht. Um 16 30 Uhr begannen wir mit dem Abbau der Station und machten uns auf die Heimreise.

Fazit : Eine Veranstaltung, bei der man die Sinnhaftigkeit des Amateurfunks mithilfe des Notfunks der Bevölkerung näher bringen konnte, auch wenn viele Besucher, die ins Zelt kamen, dem Amateurfunk sowieso verbunden waren (Amateurfunker, CB-Funker, SWL´s etc.).

Viele Besucher am Stand!

Besuch von LL OE3GSU Gerhard

Bedanken möchte ich mich bei meinem Mitstreiter OE3ODW (Otto), OE3KZA (Karl) für die Bereitstellung der Mitfahrgelegenheit und OE1MMU (Michael) für die tadellose Organisation und den reibungslosen Ablauf.

OE3MPC, Manfred Preisel (Stv. Notfunk Referat)


14.10.2006 Notfunkschulung und Besichtigung der Landeswarnzentrale in Tulln

Arbeit am Nofunkkoffer

Die Landeswarnzentrale Die Landeswarnzentrale Die Landeswarnzentrale Einsatz-Software Ing Schuster
Notfunkkurs 14.10.2006 Notfunkkurs 14.10.2006 OE3CJB beim Vortrag Standortkarte Tulln
           


06.05.2006 Besuch Sicherheitsstammtisch mit Vorführung der Wasserrettung

Am Samstag, den 6.5.06 nahmen Alfred OE3AKS, Chris OE3CJB und Karl OE3KYS am Sicherheitsstammtisch des Bezirks Lilienfeld teil.
Die Wasserrettung führte dabei die Rettung Verunglückter im Bereich von Wehren in der Traisen vor. Es war sehr interessant, welche Hilfsmittel und Techniken die Wasserrettung zur Verfügung hat, und wie diese im Notfall eingesetzt werden.
Alfred OE3AKS wurde in der Wurftechnik für den Seilsack geschult.

 

Der "Verunglückte" treibt in eine Wehr, worauf sich der Retter auf den Weg macht....


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...und das Opfer schliesslich bergen kann

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Fred, OE3AKS wird in die Wurftechnik des Wurfsacks eingewiesen.

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